Karin Franitza-Oberschelp
Heide Haike
I. M. O.
B. Raffel-Westermann
Undine Reineking
Inga Rutzen
Beate Wefel
Christiane Brendel
Anette Lauer
Irmela Osthus-Spellmeier
Jutta Freifrau von Ungern-Sternberg
Ursula Wagner
Wilhelma Wenzel
Veronika Kracke
Susan Gretz
KunstförderInnen
 
 
 

Cornelia Regelsberger

Installationen

Portrait

 

 

 

 

Weissnäherinnen das rosaTor Mädchen und Hase

Arbeitsschwerpunkte


Cornelia Regelsberger arbeitet im Ruhrgebiet, beeindruckt von den großen Industriebrachen und deren Geschichte, die sehr archaisch Geschichte(en) von Menschen erzählen.
Ihr zweiter Arbeitsort ist Schleswig-Holstein, wo sie beeindruckt von der Weite, Meer und Landschaft zu neuen Themen in der Malerei und Grafik werden läßt.

Das Spiel mit dem Material und mit Bedeutungsebenen stehen im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit.

Die Geschichte des Körpers und das Gedächtnis des Körpers sind thematische Ausgangspunkte. Klischees von Kindheit, Alter, Tod, Mann , Frau, Schönheit und Glück werden befragt.

Rauminstallationen in den großen Industriehallen des Ruhrgebiets, die heute vielfach auch Ausstellungshallen geworden sind, faszinieren sie besonders. Hier spielt sie mit fragilen Körperhüllen, Garninstallationen und grafischen Elementen der Zeichnung. Dort setzt sie auch die von ihr entwickelten Garnbildern, die sie näht oder mit Garnfäden klebt, wie Druckgrafiken in die Installationen ein.

Im renomierten Karl-Ernst-Osthaus Museum in Hagen oder mit der Teilnahme an der EN-Kunst 2006, wo sie eine Brautkleidinstallation in der Dachkkonstruktion einer Ziegelei präsentierte, bezeugt sie einen eigenwilligen Stil. Sie kombiniert ungewohnte Materialien miteinander und in der thematischen Bindung an Körpererfahrungen entstehen beim Betrachter Bilder, die das eigene Verhältnis zur Geschichte des Körpers befragen.
Die Künstlerin unterläuft damit die Bilder der Medien und der klischeehaften Vorstellung von Mann und Frau, Kindheit und Tod, Glück und Geborgenheit. So setzt sie spielerisch, augenzwinkernd und manchmal auch provokant gängige Bilder "der glücklichen Braut", des "behüteten Kindes" in starke Kontraste. In den Materialkombinationen z.B. beim rosa behäkeltes Tor kombiniert sie Handarbeitstechniken mit Elementen der Plastik und unterläuft damit Bedeutungsebenen und Materialfunktionen.

Cornelia Regelsberger, geboren in Detmold, ist neues Mitglied der GEDOK Ostwestfalen. Sie zeigt "Kunst-Spiel-Zeug", kleine zum Teil gehäkelte Puppen und Objekte, dicke Barbies sitzen auf kleinen Stühlen. An den Wänden hängen grafischen Arbeiten. Ölbilder vervollständigen die Präsentation. Vielfach in Serien gearbeitet, hängen die Bilder in sechser- und achterblöcken beieinander. Im Mittelpunkt steht immer die menschliche Figur.

 

 

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