Karin Franitza-Oberschelp
Heide Haike
I. M. O.
Rita Oerters
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Christiane Brendel
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Heide Haike Heide Haike
Video, Installationen, Malerei

Portrait

 

 

 

 

Eis-Zeit

1000 große Eis-Akkus bilden einen länglichen Hügel im Außenbecken des leeren Schwimmbades. Auf dem Hügel ist eine blau leuchtende Neonschrift „Eis-Zeit“, angebracht.

In dieser Arbeit wird das Wasser in seinem Aggregatzustand als Eis eingeschlossen und eingefroren. Es wird einerseits zur Metapher aufgebrauchter Ressourcen, andererseits lässt es an das Innenleben vom ewigen Eis denken. Das Eis der Permafrostregion der Erde ist einer der wichtigsten Informationslieferanten für Wissenschaftler. Das ewige Eis gilt als riesige Schatzkammer, die unverfälschte Daten und Informationen birgt. Es ist ein Lebensraum und Süßwasser-Reservoir, ein Zeitzeuge für die letzten 450 000 Jahre. Eis ist mehr als gefrorenes Wasser, es dient den Eisforschern als wichtigstes Archiv. Im Eis geht nichts verloren, es ist gespeicherte Zeit. In doppeltem Sinne EISZEIT.

In experimenteller Auseinandersetzung mit den Elementen Wasser, Eis und Feuer, setze ich dieses Zeiterlebnis plastisch um.

“die weiße Mondkuh IO“

Videoinstallation

Zum Projekt: “Teufelsküche und paradiesische Rezepturen“ Kloster Willebadessen.

Ein Rieseneuter aus Schleiernessel füllt den Raum. Unter den vier Zitzen befinden sich die Monitore.

Im Videofilm geht es um die weiße Kuhgöttin IO, die nach altem Glauben die Welt erschaffen hat. Eine weiße Kuh wird mittels Farbfilter so verändert, dass man an farbige Bilder von Landschaften denken kann. Im weiteren Verlauf werden Bilder gezeigt, die Assoziationen von Schlachtvieh, aber auch von der Erschaffung der Natur wachrufen können. Ein sich verändernder Ton unterstreicht das Geschehen, und zieht den Betrachter in den Raum.

Es geht um das Grundnahrungsmittel Milch.